Vom Korn zum Brot

Die Probstei ist bekannt für ihre zahlreichen Getreidefelder

Bedingt durch die in den Jahrtausenden stetig wachsende Bevölkerung benötigte man immer größere Mengen Getreide. Die Bearbeitung des Korns musste daher vom "Einhandbetrieb" auf "Fabrikation" ausgerichtet werden. Zahlreiche Mühlen unterschiedlicher Art prägten vielerorts bald das Landschaftsbild. Ihre Technik passte sich der wachsenden Nachfrage an und wurde ständig verfeinert.

Handmahlstein in der Mühle Mahlstein der Krokauer Mühle

 

Auch die Getreideerzeugnisse wurden im Laufe der Zeit immer vielfältiger - ebenso die Ergebnisse der Backkunst. So können besonders in unserem Land die Menschen auf ein äußerst umfangreiches Backwarenangebot zugreifen.

Unser "Mühlenbäcker" backt ein Mühlenbrot nach altem Rezept während der Korntage und zu besonderen Veranstaltungen.

Mühlenbrot des Wischer Bäckers Joachim Jonsson:

Zutaten für 10 Brote à 600 g:

1000 g Vollkornsauerteig, 1000 g Roggenmehl, 80 g  Salz, 1500 g  Weizenmehl, 150 g  Hefe, ca. 2 l Wasser

Zutaten nacheinander vermengen und weich führen, ca. 10 Min. ruhen lassen, Ofen vorheizen, backen bei ca. 250 Grad  - fallend – ca. 1 bis 1,5 Stunden -  je nach Ofen

Selbst für geübte Freizeitbäcker kann dieses Rezept im Herd eventuell ein Fladenbrot werden. Denn es ist eben ein anderes Backen, als im richtigen Backofen einer Backstube. Wenn Sie sicher gehen wollen, können Sie das Brot bei uns in der Mühle kaufen!


 

Brotverkauf und Verköstigung in der Krokauer Mühle

 

Wer weitgehenderes Interesse an der Entwicklung der Müllerei und der Geschichte der Krokauer Mühle hat, dem empfehlen wir die im Dezember 2014 erschienene Chronik "140 Jahre im Wind" von Kay-Christian Heine (Hrsg. "Verein zur Erhaltung Probsteier Windmühlen").